Deutschlandfunk Kultur – Zeitfragen Magazin: Drei Jahre reformiertes Sexualstrafrecht

Seit gut drei Jahren ist das neue Sexualstrafrecht in Kraft. Seitdem gilt der Grundsatz „Nein heißt Nein“. Dennoch stehen Frauen, die Opfer einer Sexualstraftat geworden sind nach wie vor vor dem Problem das auch beweisen zu können. Denn wenn nur Aussage gegen Aussage steht, kommt es darauf an, wem das Gericht letztendlich glaubt. Und in deutschen Gerichtssälen schwirren, so der deutsche Juristenbund, teilweise immer noch Mythen umher, wie jene, dass Frauen erobert werden wollen und mit Nein eben doch Ja meinen. Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen Magazin vom 6. Januar 2020

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Deutschlandfunk Kultur – Länderreport: Besser geschützt gegen Rassismus – Berlin plant eigenes Antidiskriminierungsgesetz

Menschen, die anders aussehen, anders sprechen, anders glauben oder sich sonst von der Mehrheit unterscheiden, haben es oft nicht leicht. Im privaten Leben, im Beruf, aber auch im Umgang mit Behörden werden ihnen nicht selten Steine in den Weg gelegt. Selbst in einer Stadt wie Berlin, die von sich selbst behauptet, so offen und tolerant zu sein, haben die vielen Beratungsstellen, die sich um Diskriminierungen kümmern, genug zu tun. Was den Umgang mit Behörden angeht, soll sich allerdings künftig die Situation grundsätzlich ändern: Geht es nach dem Willen des rot-rot-grünen Senats, soll Berlin noch in diesem Jahr als erstes Bundesland

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Deutschlandfunk – Campus und Karriere: Mehr als nur ein Name – Streit um Umbenennung des Zivilrechtskommentars Palandt

Generationen von Jurastudenten kennen ihn vom ersten Semester an – den Palandt: DER Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch. Über 3000 Seiten dick, knapp zweieinhalb Kilogramm schwer und gespickt mit unzähligen Abkürzungen, die das Lesen nicht gerade einfach machen.Was bisher die wenigsten wissen: Der Namensgeber Otto Palandt sorgte als Präsident des Reichsprüfungsamtes dafür, dass die künftigen Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte die Rechtswissenschaften streng nach der nationalsozialistischen Doktrin lernten. Eine Gruppe von Juristen will deshalb, dass der Kommentar umbenannt wird. Der Verlag C.H. Beck, in dem der „Palandt“ erscheint sperrt sich aber dagegen. Hauptargument: Man verbinde den Kommentar trotz seines Namens nicht mehr

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