Deutschlandfunk – Hintergrund: Wie mehr Klimaschutz vor Gericht erstritten werden soll

Es war ein großer Erfolg für die niederländische Umweltschutzorganisation Urgenda, als im Dezember 2019 das oberste Gericht die niederländische Regierung dazu verurteilte, Maßnahmen zu ergreifen, um die Treibhausgasemissionen mindestens um ein Viertel zu senken. Vor allem Nichtregierungsorganisationen haben den Rechtsweg entdeckt, um ihren Forderungen nach einem effektiven Klimaschutz Nachdruck zu verleihen. In Deutschland blieben sie damit bisher ohne Erfolg, so hat das Verwaltungsgericht Berlin vor zwei Jahren die Klage von mehrere Landwirte, die dabei von Greenpeace unterstützt wurden, abgelehnt. Umso gespannter schaut man jetzt nach Karlsruhe, wo mehrere Verfassungsbeschwerden anhängig sind. Deutschlandfunk Hintergrund vom 23. Februar 2021

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Deutschlandfunk – Hintergrund: Neue Richter braucht das Land – Nachwuchsmangel in der Justiz

Die deutsche Justiz hat ein Nachwuchsproblem: Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften steht eine Pensionierungswelle bevor und für viele gut ausgebildete Jungjuristen ist die Justiz als Arbeitgeber nicht unbedingt die erste Wahl. Neue Ideen sind gefragt, um eine Karriere als Richter oder Staatsanwalt attraktiver zu machen. Deutschlandfunk Hintergrund vom 15. Februar 2021

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Deutschlandfunk Kultur – Zeitfragen Magazin: Drei Jahre reformiertes Sexualstrafrecht

Seit gut drei Jahren ist das neue Sexualstrafrecht in Kraft. Seitdem gilt der Grundsatz “Nein heißt Nein”. Dennoch stehen Frauen, die Opfer einer Sexualstraftat geworden sind nach wie vor vor dem Problem das auch beweisen zu können. Denn wenn nur Aussage gegen Aussage steht, kommt es darauf an, wem das Gericht letztendlich glaubt. Und in deutschen Gerichtssälen schwirren, so der deutsche Juristenbund, teilweise immer noch Mythen umher, wie jene, dass Frauen erobert werden wollen und mit Nein eben doch Ja meinen. Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen Magazin vom 6. Januar 2020

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Deutschlandfunk Kultur – Länderreport: Besser geschützt gegen Rassismus – Berlin plant eigenes Antidiskriminierungsgesetz

Menschen, die anders aussehen, anders sprechen, anders glauben oder sich sonst von der Mehrheit unterscheiden, haben es oft nicht leicht. Im privaten Leben, im Beruf, aber auch im Umgang mit Behörden werden ihnen nicht selten Steine in den Weg gelegt. Selbst in einer Stadt wie Berlin, die von sich selbst behauptet, so offen und tolerant zu sein, haben die vielen Beratungsstellen, die sich um Diskriminierungen kümmern, genug zu tun. Was den Umgang mit Behörden angeht, soll sich allerdings künftig die Situation grundsätzlich ändern: Geht es nach dem Willen des rot-rot-grünen Senats, soll Berlin noch in diesem Jahr als erstes Bundesland

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